Sucht im digitalen Zeitalter

Wenn das Smartphone zur Nadel wird.


Sucht ist nie nur individuelles Versagen. Sie ist immer auch Ausdruck sozialer Strukturen.

Das wusste schon der klassische Blick auf Alkohol und Drogen: Wer süchtig wird, hat nicht nur ein chemisches Problem, sondern ein soziales.

Im digitalen Zeitalter wird diese Einsicht noch drängender:

  • Aufmerksamkeitsökonomie: Plattformen sind darauf optimiert, dich zu halten – nicht dir zu helfen.
  • Design sucht: Infinite Scroll, variable Belohnungen, soziale Bestätigung.
  • Normalisierung: „Ich checke nur kurz" – und bleibst zwei Stunden.

Diese Blogwelt fragt: Was macht Sucht im 21. Jahrhundert aus? Und wie verändert die Digitalisierung unsere Beziehung zu Rausch, Kontrolle und Abhängigkeit?